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Paderborn (siehe www.paderborn.de) liegt im Bundesland Nordrhein-Westfalen, eingebettet zwischen dem Sauerland und der Münsterschen Bucht. Im südöstlichen Winkel vor Eggegebirge und Teutoburger Wald, 51°43´ nördlicher Breite und 8°45´ östlicher Länge. Die Höhenlagen erstrecken sich von 94 bis 347 Meter ü. NN. Paderborn liegt im Übergangsgebiet zwischen ozeanischem und kontinentalen Klima. Herrschen ozeanische Einflüsse vor, folgen feuchte bis mäßig warme Sommer und milde Winter. Setzen sich kontinentale Luftmassen durch, folgen heiße, trockene Sommer und kalte, nicht sehr niederschlagsreiche Winter.

Der Geländeknick, der sich mitten durch den Stadtkern zieht, zeigt die Nahtlinie zwischen der Westfälischen Bucht (Nordeutsches Tiefland) und der allmählich ansteigenden Paderborner Hochfläche.
Paderborn hat aufgrund der über 1200-jährigen Geschichte viele Sehenswürdigkeiten aufzuweisen. Allein in der Innenstadt finden sich über 20 historische Gebäude, mit stilistisch aufwendigen Fassaden, und charakteristischen Merkmalen von Romanik (8.|13. Jhdt.) bis Barock (17.|18. Jhdt.).
Als katholisches Erzbistum ist der gotische Dom eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Die Paderborner »Kümpe«, wie die alten Brunnen der Stadt genannt werden, die einst für die Wasserversorgung angelegt wurden, sind ebenfalls noch in das Stadtbild integriert.
Die Pader, die im Stadtinnern entspringt, war namensgebend für das reiche Bistum. Mit nur 4 Kilometern ist die Pader der kürzeste Fluss Deutschlands. Aus den über 200 Quellen sprudeln bis zu 5000 Liter Wasser pro Sekunde. Das Quellgebiet aus dem die Pader entspringt, ist weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt und repräsentiert die Stadt gemäß ihrem Motto: Paderborn - Leben an den Quellen!

Historische Bedeutung erlangte die Stadt erstmals im 8. Jahrhundert, als Karl der Große im Jahr 777 den ersten fränkischen Reichstag auf sächsischem Boden abhielt.
Im 11. Jahrhundert erlebte Paderborn die architektonische Blütezeit mit der Erbauung der ottonisch-salischen Kaiserpfalz. So wurde Paderborn zur Festtagspfalz der deutschen Herrscher.
Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde Paderborn zu rund 80% zerstört. Der Wiederaufbau in den 50er und 60er Jahren veränderte das Gesicht der Stadt erneut. Sie entwickelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem der bedeutendsten Wirtschafts- und Kulturzentren Ostwestfalens.
Mit dem heutigen Stadtgebiet von rund 180 Quadratkilometern steht die Stadt für die verschiedensten Bereiche. Paderborn gilt sowohl als renommierter Wirtschaftsstandort, wie auch als attraktive Universitätsstadt. So ist Paderborn heute nicht nur aufgrund seiner vorteilhaften Lage und langjährigen Geschichte landschaftlich und historisch ein Ereignis, sondern auch Wirtschaft und Industrie haben in dieser Stadt einen Standort gefunden, der sie prächtig gedeihen läßt.

Der Wochenmarkt auf dem Domplatz gehört seit jeher zum Stadtbild. Vor der historisch-idyllischen Kulisse am Fuße des Domes nimmt das geschäftige Markttreiben seinen Lauf.
Der imposante Dom ist im wesentlichen ein Werk des 13. Jahrhunderts. Den gotischen Gesamteindruck der dreischiffigen Hallenkirche mit zwei Querhäusern und mächtigem romanischen Turm hat auch die Barockisierung (17. Jhdt.) nicht entscheidend verändert. Der gewaltige Westturm ist 92 Meter hoch. In der Krypta - mit 32 Metern Länge eine der größten in ganz Deutschland - werden die Gebeine des heiligen Liborius, des Patrons der Stadt und des Bistums Paderborn aufbewahrt.
Von der karolingischen Kaiserpfalz Karls des Großen (8.|9. Jhdt.) sind nur noch die Grundmauern des einstigen Saales (Aula) und einiger Annexbauten erhalten.
Die ottonisch-salische Kaiserpfalz des 11.|12. Jahrhunderts wurde 1977 neu errichtet. In der großen Aula finden heute
Empfänge und Konzerte statt. Im Untergeschoss befinden sich der alte Quellkeller und das Museum, das Grabungsfunde aus der Geschichte der Stadt und der Umgebung zeigt.
Das Drei-Hasen-Fenster (16. Jhdt.) im »Pürting« ist Wahrzeichen und Glücksbringer Paderborns zugleich. Es wurde sprichwörtlich konstruiert »Der Hasen und der Löffel drei, und doch hat jeder Hase zwei«
Die Bartholomäuskapelle, 1017 geweiht, gilt als älteste Hallenkirche nördlich der Alpen. Sie wurde von byzantinischen Bauleuten errichtet und gehörte einst zur ottonisch-salischen Kaiserpfalz.
Das Erzbischöfliche Diözesanmuseum beherbergt eine bedeutende Sammlung von Skulpturen und Heiligenbildern. Der größte Teil des Domschatzes, sowie der goldene Liborischrein aus dem Jahr 1627 sind hier zu sehen.
Die barocke Jesuitenkirche, heute die Marktkirche, wurde im Jahre 1682|92 zu Ehren des heiligen Franziskus Xaverius errichtet. In der Haube des Turms befand sich früher die Sternwarte des einstigen Jesuitenkollegs.
Die Abdinghofkirche ist seit ca 130 Jahren evangelische Pfarrkirche. Die flachgedeckte Pfeilerbasilika mit romanischen Zwillingstürmen ist der Nachfolgebau der Benediktiner-Klosterkirche »St. Peter und Paul«.
Mit dem Libori-Fest im Sommer feiern die Paderborner ihre Stadt. Kirmes, Pott- und Krammarkt sowie zahlreiche Veranstaltungen locken jährlich mehr als eine Million Besucher nach
Paderborn.
Die Libori-Kapelle, gekrönt von der
goldenen Pfauenfigur, wurde 1730 errichtet. Der Legende nach, soll dieser Pfau der Prozession vorangeflogen sein, die die Gebeine des heiligen Liborius 836 von Le Mans nach Paderborn überführte.
Der Sportflugplatz Haxterberg liegt 250 Meter über dem Meeresspiegel und ist der Startpunkt zu Segel- und Motorflügen über ostwestfälisch-lippische
Lande.
Einer der noch erhaltenen »Kümpe«, wie die Paderborner Brunnen genannt werden, steht vor dem historischen Rathaus. Diese Brunnen versorgen die Bürger der Stadt seit dem 15. Jahr-
hundert mit Wasser.
Das Adam-und-Eva-Haus gilt als das älteste erhaltene Fachwerkhaus (16. Jhdt.). Schnitzereien und Malereien an der Fassade
stellen unter anderem die Vertreibung aus dem Paradies dar. Heute beherbergt es das Museum für Stadtgeschichte.
Die Gaukirche am Domplatz wurde um 1180 erbaut. Die gewölbte Basilika mit quadratischem Chor und achteckigem Turm entstammt der Romanik. Die dem Markt zugewandte, barocke Fassade entstand nachträglich.
Der Rathausplatz dient als zentraler Treffpunkt bei den verschiedensten Festivitäten. Das Rathaus mit seiner prächtigen dreigiebeligen Fassade entstand 1613|20 und gilt als Paradebeispiel für die Weserrenaissance.
Im Obergeschoss befindet sich heute der große Ratssaal, Arbeitssitz des Stadtparlaments und Stätte offizieller Empfänge und Feierlichkeiten und im Erdgeschoss das Standesamt. Das Restaurant im Ratskeller ist beliebter Bürgertreffpunkt.
Das Heisingsche Haus am Marienplatz ist ein altes Patrizierhaus aus der Zeit um 1600. Ebenso wie die wenig jüngere Rathaus-Fassade, weist auch die des Heisingschen Hauses stilistische Merkmale der Weserrenaissance auf.
Unterhalb von Dom und Abdinghofkirche erstreckt sich das Paderquellgebiet inmitten einer reizvollen Parklandschaft. Die Pader entspringt aus rund 200 Quellen, die durchschnittlich 5000 Liter pro Sekunde ans Tageslicht sprudeln lassen. Mit nur vier Kilometern ist die Pader der kürzeste Fluss Deutschlands und Namensgeber der attraktiven Universitätsstadt in Ostwestfalen.

Zusammen mit den Fischteichen ist der Padersee eines der beliebtesten
Naherholungsgebiete Paderborns.
Schloss Neuhaus (14. Jhdt.) zählt zu den bedeutendsten Wasserschlössern Westfalens. Die einstige fürstbischöfliche Residenz mit ihrem rekonstruierten Barockgarten dient heute als Schauplatz zahlreicher kultureller Veranstaltungen.
Paderborn als Industrie- und Wirtschaftsstandort: Für Industrie, Baugewerbe und Handwerk bietet Paderborn als Standort Verkehrsanbindung an Autobahnen, das Bahnnetz und mit dem Flughafen an den Luftverkehr.
Eingebettet in die Idylle der fruchtbaren Quellandschaft liegt die Stümpelsche Mühle. Als eine der bis zu 20 Mühlen an der nur 4 km langen Pader im Jahre 1406 unterstreicht sie das Paderborner Motto: Leben an den Quellen!
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